BIN ICH SCHWANGER ?

Leider gibt es kaum Anzeichen, um bereits vor Ausbleiben der Periode auf eine Schwangerschaft aufmerksam zu werden. Die bekannte Schwangerschafts-Übelkeit entsteht meist erst ab der sechsten bis siebten Schwangerschaftswoche. Grundsätzlich stellen sich immer die gleichen Fragen: in welcher Schwangerschaftswoche sind Schwangerschaftstests zuverlässig? Ab wann kann der Frauenarzt durch eine Untersuchung die Anzeichen der Schwangerschaft bestätigen? Das Team unserer Praxis zeigt Ihnen, was es zu beachten gilt und welche Schwangerschaftsanzeichen wirklich eindeutige Anzeichen dafür sind, dass Sie eine befruchtete Eizelle in sich tragen. 

Anzeichen einer Schwangerschaft 

 

Frühestens fünf bis sechs Tage nach der Befruchtung der Eizelle können von einer Frau erste Anzeichen auf eine Schwangerschaft (Gestation oder Gravidität) bemerkt werden. Der Körper produziert nun zunehmend das Schwangerschaftshormon HCG, welches zu ersten Veränderungen des Stoffwechsels führt. Hohe Sensibilität zum eigenen Körper ist die Voraussetzung, um in diesem frühen Stadium die Schwangerschaftsanzeichen wahrzunehmen. Art und Stärke der Anzeichen auf eine Schwangerschaft sind bei jeder Mutter unterschiedlich. In vielen Fällen ähneln sich die Anzeichen der Schwangerschaft  den üblichen Beschwerden während der zweiten Zyklushälfte, was oft zur falschen Vorfreude auf ein Baby führt. 

Unsichere Anzeichen einer Schwangerschaft

 

Zu den frühesten Zeichen einer Schwangerschaft zählen zum Beispiel vergrößerte/spannende Brüste. Die Brüste beginnen sich bereits wenige Tage nach der Empfängnis zu verändern. Damit das Baby später von der Mutter gestillt werden kann, wird die Brust größer, empfindlicher und die Brustwarze verfärbt sich vielfach dunkler. Sehr häufig kommt es außerdem zu ziehenden Unterbauchschmerzen, die oft als sich ankündigende Periode missinterpretiert werden.

Spotting, eine hellrote Schmierblutung, die außerhalb der Periode auftritt und wenige Tage andauert, kann eine mögliche Schwangerschaft ankündigen.

Beim Einnisten der befruchteten Eizelle kann es sieben bis maximal zwölf Tage nach der Befruchtung zu einer geringen Schmierblutung kommen. Ein verstärkter Drang auf die Toilette zu gehen kann ebenfalls ein Schwangerschaftsanzeichen sein und bereits zwei bis drei Wochen nach der Empfängnis eintreten. Später drückt die wachsende Gebärmutter direkt auf die Blase der Mutter.

Im frühen Stadium wird der Harndrang durch den Anstieg des Hormons Progesteron und eine allgemein stärkere Durchblutung des Beckens gefördert. Ab der fünften bis sechsten Schwangerschaftswoche können Übelkeit, Brechreiz und Müdigkeit auftreten. Zu den sehr frühen Anzeichen einer Schwangerschaft zählen zudem Schwindel und Kreislaufprobleme, sowie die Veränderung der Sinne. Besonders der Geruchsinn verändert sich bei vielen Frauen während der Schwangerschaft. Ebenso zeigt sich bei Schwangeren manchmal Heißhunger auf ungewohnte Speisen. Auch ein metallischer Geschmack im Mund tritt bei manchen Schwangeren partiell auf. Einige der frühen Anzeichen auf eine Schwangerschaft, wie das verstärkte Schlafbedürfnis, und die Übelkeit pendeln sich in der Regel um die vierzehnte Schwangerschaftswoche wieder ein. Viele Schwangere berichten zudem im frühen Stadium der Schwangerschaft über Kopfschmerzen, Bauchschmerzen und Sodbrennen, was jedoch keine eindeutigen Zeichen einer Schwangerschaft sind

 

Anzeichen für eine Schwangerschaft sind.

 

Wahrscheinliche Anzeichen einer Schwangerschaft 

Tritt die Periode nicht im gewohnten Zyklus der Frau ein und es fand zum Eisprung ungeschützter Geschlechtsverkehr statt, ist das Ausbleiben der monatlichen Blutung ein ernstzunehmendes Anzeichen auf eine Schwangerschaft. Zu den weiteren Anzeichen für eine wahrscheinliche Schwangerschaft zählen: Erhöhte Basaltemperatur (Aufwachtemperatur) über mindestens 18 Tage gemessen. Der Nachweis des Schwangerschaftshormons HGC im Blut oder/und Urin ist ein sicherer Hinweis auf eine Schwangerschaft. 

Ab wann liefert ein Schwangerschaftstest sichere Ergebnisse? 

 

Je nach Sensitivität können frei verkäufliche Schwangerschaftstests aus der Apotheke oder Drogerie frühestens eine Woche nach Befruchtung, besser ab dem ersten ausbleibenden Tag der Periode gemacht werden. Fällt das Ergebnis des Schwangerschaftstests positiv aus, ist die Schwangerschaft bestätigt. Fällt er negativ aus, kann es sein, dass die Nachweisgrenze des Schwangerschaftshormons noch nicht im Urin vorhanden ist und der Test zu einem späteren Zeitpunkt ein verändertes Ergebnis aufzeigt. In unserer Praxis kann durch einen Bluttest bereits sieben bis neun Tage nach der Empfängnis ein aussagekräftiger und zuverlässiger Schwangerschaftstest durchgeführt werden.

 

Bei vermuteter Schwangerschaft für Gewissheit sorgen 

 

Auch wenn Sie sich nicht zu 100 Prozent sicher sind, ob sie die ersten Anzeichen auf eine Schwangerschaft richtig gedeutet haben, ist ein Besuch bei Ihrer Frauenärztin sinnvoll. Durch entsprechende Untersuchungen kann der sichere Nachweis erbracht werden, ob sie ein Baby bekommen und in welcher Schwangerschaftswoche sie sich befinden. Bereits ab dem zehnten Tag nach Ausbleiben der Regel kann der Frauenarzt oder die Frauenärztin mittels Ultraschalluntersuchung (Sonographie) eine zuverlässige Aussage zum Schwangerschaftsverdacht geben. In unserer Praxis kann mit Hilfe der Vaginalsonographie bereits ab der fünften bis sechsten Schwangerschaftswoche die Schwangerschaft bestätigt werden. Eine intakte Schwangerschaft am richtigen Ort (also in der Gebärmutter) kann sicher ab der siebten Schwangerschaftswoche gezeigt werden, wenn auch der wenige Millimeter große Embryo mit Herzaktion im Ultraschall zu sehen ist. Ab der Schwangerschaftswoche 20 bis 22 kann die Schwangere selbst erste Bewegungen des Kindes wahrnehmen. 

Ihre Frauenärztin  - Schwangerschaftsbegleitung 

 

Um sich während der Schwangerschaft rund um gut versorgt zu wissen, sollten Sie sich auf ihr versiertes Frauenarzt Team verlassen. In Bochum steht Ihnen das Arzt- und Praxisteam ihrer Frauenärztin mit langjähriger Erfahrung und modernster technischer Ausstattung während der Schwangerschaft und über die Geburt hinaus zur Seite. Die Zusammenarbeit der Gynäkologinnen  mit Hebammen und Geburtskliniken sichert die optimale Betreuung von Mutter und Kind von Beginn an. 

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